In der vergangenen Woche geriet das Transparenzregister aufgrund der Kampagne einer nichtöffentlichen Organisation in den Fokus der Berichterstattung. Doch was ist das Transparenzregister eigentlich?

 

  • Es ist verankert im Geldwäschegesetz.
  • Es besteht seit dem 1. Oktober 2017.
  • Es erfasst Angaben zu wirtschaftlich Berechtigten von juristischen Personen des Privatrechts (wie z.B. GmbH, UG, AG, KGaA etc.) und eingetragenen Personengesellschaften (OHG, KG, Partnerschaften).
  • Wirtschaftlich Berechtigte sind natürliche Personen, die – unmittelbar oder mittelbar – mehr als 25 Prozent der Kapitalanteile halten, mehr als 25 Prozent der Stimmrechte kontrollieren oder auf vergleichbare Weise Kontrolle ausüben.
  • Es ist ein Auffangregister. Gehen die erforderlichen Angaben zu den wirtschaftlich Berechtigten elektronisch abrufbar aus anderen amtlichen Registern (Handelsregister, Vereinsregister,…) hervor, so ist die Meldepflicht damit erfüllt und eine zusätzliche Meldung an das Transparenzregister nicht nötig.
  • Es ist nicht öffentlich einsehbar, sondern nur von Behörden, den Verpflichteten und von jedem mit berechtigtem Interesse.
  • Die offizielle Website wird vom Bundesanzeiger Verlag, Köln, unter www.transparenzregister.de betrieben. Der Bundesanzeiger Verlag ist registerführende Stelle und mit dieser Aufgabe und den Befugnissen vom Bundesministerium der Finanzen beliehen.
  • Die Mitteilung zum Transparenzregister als solche ist kostenfrei. Für die Führung des Transparenzregisters wird eine Jahresgebühr von derzeit 2,50 Euro erhoben.
  • Zahlungsaufforderungen kommen allein vom Bundesanzeiger Verlag, Köln, und niemandem sonst.
  • Seit dem 1. Januar 2020 gelten verschärfte Anforderungen. Unvollständige Angaben werden stärker sanktioniert.



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