Am 8. Oktober startet mit dem World Sight Day wieder die bundesweite Kampagne der Woche des Sehens. Unter dem Motto „Die Zukunft im Auge behalten“ lenken namhafte Organisationen die Aufmerksamkeit auf Themen rund um die Augengesundheit. Optometristen übernehmen bei der Früherkennung eine wichtige Lotsenfunktion und tragen mit einer adäquaten Sehhilfe zur ganzheitlichen Versorgung bei Augenerkrankungen bei.

Die Optometrie ist in Deutschland noch wenig bekannt: Sie gehört zum Berufsbild des Augenoptikers und befasst sich mit verschiedenen Gesundheitsdienstleitungen rund um das Auge und das visuelle System. Optometristen können verschiedene Sehfunktionen überprüfen, den vorderen und hinteren Augenabschnitt (vor allem die Netzhaut) sowie den Tränenfilm beurteilen und anhand spezieller Screenings Auffälligkeiten erkennen, die möglicherweise weiterer diagnostischer Abklärung durch einen Augenarzt bedürfen. Vor dem Hintergrund der stetig alternden Gesellschaft und dem zunehmenden Facharztmangel in vielen Regionen nehmen Optometristen damit eine wichtige Rolle in der Sehversorgung ein.

Doch nicht nur im Alter und bei damit einhergehenden Sehschwächen oder zur Früherkennung von Augenerkrankungen wie diabetischer Retinopathie, Grauem und Grünem Star (Katarakt und Glaukom) sowie Altersbedingter Makuladegeneration (AMD) kann der Optometrist zur Gesundheitsvorsorge beitragen. Bereits im Kindesalter ist es wichtig, eventuelle visuelle Probleme rechtzeitig zu erkennen.

Neben der Früherkennung sorgen Optometristen mit einer speziell auf die individuellen Bedürfnisse angepassten Brille, Kontaktlinsen oder vergrößernden Sehhilfe für optimales Sehen bei jeder Art von Fehlsichtigkeit oder als Ergänzung einer Therapie bei Augenerkrankungen.

Woche des Sehens

In diesem Jahr geht die bundesweite Informationskampagne bereits in die 19. Runde. Sie wird getragen von mehreren namhaften Organisationen und Verbänden aus den Bereichen Augenheilkunde, Blindheit und Selbsthilfe bei Sehbehinderungen sowie Entwicklungshilfe. Weiterhin unterstützen Zeiss und die Aktion Mensch die Kampagne.



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