Christoffel-Blindenmission und Deutsches Komitee zur Verhütung von Blindheit bekämpfen vermeidbare Sehbehinderungen.

Mindestens eine Milliarde Menschen lebt mit einer Sehbeeinträchtigung – unnötigerweise. Denn ein Großteil aller Sehbehinderungen könnte verhindert oder geheilt werden. Wer jedoch in einer abgeschiedenen Region in einem Entwicklungsland lebt und arm ist, wird meistens vergessen. Das gilt auch in Bezug auf die augenmedizinische Versorgung: Die wenigen Ärzte sind viel zu weit weg. Zum Welttag des Sehens (8. Oktober) zeigen die Christoffel-Blindenmission (CBM) und das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit (DKVB) Lösungen für dieses Problem auf: Beide Organisationen unterstützen Krankenhäuser und Außeneinsätze in Entwicklungsländern. Einen Außeneinsatz kann man sich als Hausbesuch für ein ganzes Dorf vorstellen. Dabei fahren lokale Projekt-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in abgelegene Regionen und untersuchen die Menschen vor Ort. So erhalten auch diejenigen Hilfe, die sonst außen vor bleiben würden.

Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2020

„Die Zukunft im Auge behalten“ ist auch das Motto der diesjährigen Woche des Sehens. Die Aufklärungskampagne findet bundesweit vom 8. bis 15. Oktober statt. Ihr Ziel ist es, auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und weltweit aufmerksam zu machen.

Getragen wird sie von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA Deutschland. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch und von ZEISS.

 

 



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