Seit gestern Abend gilt in NRW eine Konkretisierung des Erlasses für kontaktreduzierende Maßnahmen.

Hierin heißt es unverändert: „Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.“

Augenoptiker gehören ebenso wie Hörakustiker zum Handwerk und erbringen wesentliche Dienstleistungen für die Bevölkerung und damit auch für die in dieser Krise systemrelevanten
Berufe, wie Ärzte, Krankenschwestern, Pflegepersonal, Kraftfahrer etc.

Kommunen können weitergehende Schließungen vornehmen. So gelten zum Beispiel in der Stadt Duisburg weitergehende Regelungen für die Schließung einzelner Gewerke als im Land insgesamt. Die Stadt Hilden beispielsweise weist Augenoptiker darauf hin, dass sie zwar eine Notversorgung sicherstellen, nicht aber Handel betreiben dürfen. Dies bedeutet, dass die Kommunen in der Durchführung des Erlasses voneinander abweichen und es jeweils unterschiedliche Regelungen zur Betriebsschließung für ladengebundene Unternehmen geben kann.

Bitte achten Sie auf die Internethinweise Ihrer Kommune.

Entscheiden Sie, ob Sie auf eine Notversorgung umsteigen und eine Terminpraxis einführen. Beachten Sie die Hygieneempfehlungen des Robert- Koch-Institutes insbesondere im Rahmen der Versorgung Ihrer Kunden.

Sollten die Vollzugsbehörden Sie auffordern, zu schließen, da Sie äußerlich wie ein Einzelhandelsgeschäft aussehen, können Sie im obigen Sinne argumentieren. Nehmen Sie, wenn Sie damit in der konkreten Situation nicht durchdringen, Kontakt zum örtlichen Ordnungsamt auf.



Augenoptiker- und Optometristenverband NRW
(Landesinnungsverband)
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44139 Dortmund

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Fax 0231 55 22-111
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