… diesen Satz liest und hört man vielerorts in Deutschland, wenn es Unternehmern darum geht, sich als service- und kundenorientiert zu präsentieren. In der Regel gelingt es auch, dieses Versprechen an die Kunden einzuhalten und den bestmöglichen Service zu bieten. Aber manchmal eben auch nicht. Wie jetzt eine Kundin feststellen musste.

Dortmund, 23.02.2015: Folgende Begebenheit wurde dem AOV zugetragen: Eine 81-jährige Dame lässt eine Gleitsichtbrille anfertigen und kommt mit dieser nicht zurecht.

Die Kundin versucht nun in Begleitung ihres Sohnes, den Sachverhalt mit dem Augenoptiker zu klären, der die Brille gefertigt hatte. Im Laufe des recht unerfreulich verlaufenden Gesprächs wird ein weiterer Sehtest durchgeführt. Der Kundin wird dabei vorgeworfen, dass sie nicht mitarbeiten und keine Unterstützung zeigen würde, um die tatsächliche Sehschärfe zu ermitteln.

Kundin und Augenoptiker kommen zu keiner Lösung. Erst als der Sohn

erwähnt, dass man bereits im Vorfeld einen zweiten Augenoptiker zu Rate gezogen hat, geht alles ganz schnell. Der Augenoptiker fordert die Brille zurück und kündigt an, die Anzahlung zurückzugeben. Mit einem „Hoffentlich sehe ich sie nie wieder“ werden Kundin und Sohn aus dem Geschäft geleitet.

Dem AOV ist bewusst, dass Kundenbeziehungen nicht immer unproblematisch sind und dass es manchmal Situationen gibt, in denen sich Geschäftsinhaber und ihre Mitarbeiter schwer tun, die richtige Ansprache und eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Kennt man als Augenoptiker aber seine Rechte und Pflichten, kann man oft viel besser und klarer argumentieren und selbstsicher eine Lösung aufzeigen ohne persönlich zu werden. Hier kann eine Beratung durch kompetente Partner, wie zum Beispiel die Innungen, eine große Hilfe sein.



Augenoptiker- und Optometristenverband NRW
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