Am 12. November 2017 fand der diesjährige Verbandstag der Augenoptiker und Optometristen in NRW in Dortmund statt.

Es gab wohl an diesem Tag keinen besseren Ort in NRW als den Goldsaal des Kongresszentrums, um spannende Vorträge und interessante Aussteller zu treffen.

Auch in diesem Jahr war der Verbandstag der Augenoptiker und Optometristen in NRW ein voller Erfolg. Die weit über 500 erschienenen Augenoptiker und Optometristen aus Nordrhein-Westfalen und den angrenzenden Bundesländern erwartete ein hochkarätiges Programm aus fachlichen, politischen, betriebswirtschaftlichen und marketing-bezogenen Themen, die sich schwerpunktmäßig auf Positionierungsmöglichkeiten und den Ausbau von Verkaufsstärken konzentrierten.

Eröffnet wurde der Verbandstag durch Dr. Norbert Blüm. Der in der Öffentlichkeit sehr bekannte und hoch geschätzte Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung a.D. ist in diesem Jahr das Testimonial für die Imagekampagne des AOV NRW auf Postern und in Hörfunkspots, die jetzt November gestartet ist.

Das Heil- und Hilfsmittelversorgungsstärkungsgesetz hat in der Augenoptik für große Aufregung gesorgt, obwohl die konkreten Umsetzungsdetails nach wie vor unklar sind. Thomas Heimbach, Vorstand des AOV NRW, und Dr. Jan Wetzel, Geschäftsführer des ZVA nahmen in ihren Vorträgen eine Einordnung vor, bewerteten die aktuelle Lag, erläuterten die Maßnahmen des Verbandes und beantworteten die brennendsten Fragen des Plenums.

Außerdem referierten sie zum Vertrag mit der AOK, der viele Fragen aufwarf und Erläuterungsbedarf hatte.

Viel Neues und Wissenswertes erfuhren die Teilnehmer des Verbandstags in diesem Jahr und konnten es mit in Ihre Betriebe nehmen. So referierte Professor Helmut Höh, Chefarzt der Augenklinik Neubrandenburg, über Multifokallinsen in der Opthalmo-Chirurgie. Petra Zapsky M.S, (USA) stellte „eine Kontaktlinse entwickelt für den digitalen Lifestyle“ in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Und auch das Thema „Gleitsichtbrille“ blieb nicht unbeachtet.

Stefan Verra, der „Körpersprache-Experte Nr. 1 im deutschsprachigen Raum“ lüftete in Dortmund die Geheimnisse der nonverbalen Kommunikation. Mit tiefgehendem Know-How und italienischem Temperament analysierte er Mimik, Gestik und Haltung – weit über das simple Deuten von Einzelsignalen hinaus und erklärte die Grundprinzipien der Körpersprache.

Die Industrieausstellung war in diesem Jahr noch größer und umfassender als in den Vorjahren und rundete das Programm für die teilnehmenden Augenoptiker und Optometristen eindrucksvoll ab.

Viel Lob von allen Seiten gab es am Ende des Verbandstages. Die weit über 500 Gäste sparten nicht mit Applaus für das attraktive Programm und die überaus gelungene Organisation der Veranstaltung in Dortmund. Auch die umfassende Industrieausstellung fand – zur Zufriedenheit der Aussteller – viele interessierte Besucher.



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