Augenoptikbetriebe dürfen in Zeiten des Coronavirus nach der Entscheidung der Bundesregierung als Handwerksbetriebe und Versorger im Gesundheitswesen ihr Geschäft für eine Notversorgung offenhalten. Die Reduzierung der Ladenöffnungszeiten, die damit in der Regel verbunden sein wird, führt zu einem deutlich geringeren Arbeitsaufkommen.

Durch die Beantragung von Kurzarbeitergeld können Arbeitgeber ihre Verpflichtungen gegenüber ihren Arbeitnehmer reduzieren. Der Arbeitgeber zahlt in diesem Fall an den Arbeitnehmer das sogenannte Kurzarbeitergeld. Dieses gleicht teilweise den Gehaltsverlust aus, den der Arbeitnehmer durch die Kurzarbeit hat. Das ausgezahlte Kurzarbeitergeld bekommt der Arbeitgeber durch die Agentur für Arbeit erstattet.

Kurzarbeit dient dem Erhalt des Arbeitsplatzes. Andernfalls müssten viele Handwerksbetriebe in der aktuellen Krise aufgrund finanzieller Engpässe ihre Angestellten entlassen, obwohl abzusehen ist, dass die Pandemie zeitlich begrenzt ist. Sie schützt den Arbeitnehmer vor der Arbeitslosigkeit und sichert dem Arbeitgeber seine qualifizierten Mitarbeiter und das damit verbundene Unternehmens-Know-how.

Wichtige Informationen zum Kurzarbeitergeld bieten die Innungen und Verbände oder die Bundesagentur für Arbeit:

https://www.arbeitsagentur.de/datei/Merkblatt-8b-Kurzarbeitergeld_ba015388.pdf

https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

 



Augenoptiker- und Optometristenverband NRW
(Landesinnungsverband)
Ruhrallee 9
44139 Dortmund

Telefon 0231 55 22-100
Fax 0231 55 22-111
E-Mail info(at)aov-nrw.de ×