Kontaktlinsen sind eine gute Wahl für sehr viele Arten der Fehlsichtigkeit und unterschiedlichste Ansprüche – wenn man ein paar ganz einfache Regeln zu Handhabung und Pflege berücksichtigt.

Obwohl Kontaktlinsen bei vielen Gelegenheiten eine gute Alternative zur Brille bieten, greifen nur acht Prozent der Deutschen mit Fehlsichtigkeit zu den unsichtbaren Sehhelfern. Deutschland bildet in punkto Kontaktlinsenträger weit abgeschlagen das Schlusslicht hinter der Schweiz (25 Prozent), den USA (24 Prozent) oder Norwegen (21 Prozent). Dabei sind die häufigsten Bedenken unbegründet – vorausgesetzt, man erwirbt seine Kontaktlinsen beim Augenoptiker oder Optometristen und beherzigt diese einfachen Regeln:

Beraten lassen: Es gibt unzählige Arten von Kontaktlinsen aus unterschiedlichen Materialien und mit verschiedenen Trageintervallen. Beinahe jede Art der Fehlsichtigkeit kann mit einer passenden Linse behoben werden – manchmal wird mit einer Kontaktlinse sogar ein höherer Sehkomfort erreicht als mit einer Brille. Der Augenoptiker ermittelt die richtigen Werte, findet die optimale Linse und passt sie fachgerecht an.

Keine Scheu vor dem Einsetzen: Unter Anleitung vom Fachmann wird das Einsetzen und Herausnehmen der Linsen ganz in Ruhe geübt. Moderne Kontaktlinsen sind gut verträglich und angenehm zu tragen, sodass es nur einer sehr kurzen Eingewöhnungszeit bedarf und die Handhabung schnell zur täglichen Routine wird.

Reinigung und Pflege sind nicht kompliziert: Wer die Pflege seiner Kontaktlinsen ernst nimmt, braucht keine Angst vor Hygieneproblemen zu haben. Dabei ist die Reinigung mit dem passenden Pflegemittel schnell erledigt. Für Gelegenheitsträger bieten sich auch Tageslinsen an, die nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden.



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