Aus der Pressemitteilung der Bundesregierung vom 16. März 2020 „Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland“ ergibt sich nach Auffassung des AOV NRW keine Verpflichtung zur Schließung von Augenoptikbetrieben.

Sowohl die Kategorie „Handwerk“ als auch die Kategorie „Gesundheitseinrichtungen“ sind bislang nicht von Schließungen betroffen. Augenoptikbetriebe gehören zu einem dieser beiden Bereiche. Auch beispielsweise Friseure und Sanitätshäuser sind von der Schließung des sonstigen Einzelhandels ausgenommen. Auch aus diesem Umstand liegt das Verständnis nahe, dass auch Augenoptiker geöffnet bleiben sollen.

In Bayern beispielsweise ist diese Situation eindeutig geklärt. Dort wurde angeordnet, dass „Lebensmittelhandel, Banken, Apotheken, Drogerien, Baumärkte, Optiker und Hörakustiker, Post, Tierbedarf, Tankstellen und auch der Onlinehandel“ aufrechterhalten bleiben. Das Augenoptikerhandwerk als Gesundheitshandwerk ist also von Zwangsschließungen ausdrücklich nicht betroffen. Augenoptik- und Hörakustikbetriebe bleiben geöffnet.

Wir gehen also im Moment mit ziemlicher Sicherheit davon aus, dass dies auch in NRW der Fall sein wird. Nach unserem jetzigen Stand können Sie daher Ihr Geschäft offenhalten.

Wir verfolgen in NRW die für 12.00 Uhr (17.3.2020) angekündigte Pressekonferenz mit der Landesregierung Sobald wir definitive, klare Aussagen für die Augenoptik in NRW treffen können, werden wir Sie umgehend informieren.



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