Am 17. November 2019 findet in Dortmund der Blick2019 statt. Im Vorfeld hat optikernetz.de mit einigen Ausstellern und Sponsoren des großen nordrhein-westfälischen Branchentreffs gesprochen. Hier lesen Sie unser Interview mit Mareike Noé, Marketingmanager Visall GmbH.

Optikernetz: Was erwartet die Besucher des Verbandstages an Ihrem Stand? Welche Produkte bzw. Dienstleistungen stehen im Fokus?
Noé: Wir können und wollen das Brillenglas nicht neu erfinden! Der Markt ist mit unendlich vielen „Neuentwicklungen“ und „Innovationen“ so überfrachtet, dass wir uns auf unsere eigentlichen Stärken konzentrieren: ein Partner auf Augenhöhe, der den Kolleginnen und Kollegen im augenoptischen Fachgeschäft vor Ort eine größtmögliche Unterstützung sein möchte. Wir bieten unseren Kunden eines der umfangreichsten Glaslager Europas, eine vielfältige Auswahl an Gleitsichtgläsern in allen Preisklassen, Nischenprodukte wie unsere Freeform-Bifokalgläser oder das Medical-Programm und letztendlich einen perfekten Service durch unseren eigenen Außendienst und die kompetenten Mitarbeiter im Kundencenter. Und das alles ohne Mindestabnahmen oder Verträge.

Optikernetz: In welcher Richtung bewegt sich die Augenoptik in den nächsten Jahren weiter und inwieweit tragen Sie diesem Wandel mit Ihren Produkten und Dienstleistungen Rechnung?
Noé: Derzeit ist es ja nun wirklich spannend in unserer Branche…! Durch diverse Fusionen, Aufkäufe und andere Zusammenschlüsse wird die Augenoptik gerade kräftig durchgerüttelt. In den letzten 20-30 Jahren wurde immer wieder von einschneidenden Veränderungen gesprochen und geschrieben; diesmal scheint sich aber wirklich etwas zu regen. Viele Augenoptiker „wachen“ nun wirklich auf und entdecken, dass sie selbstständige Unternehmer sind und sich nicht von der Industrie vorschreiben lassen, welches Poster sie wann zu welcher Fassung oder welchem Brillenglas hängen müssen. Dieses Umdenken ist für unabhängige Dienstleister wie die Visall GmbH eine große Chance, die wir gerne nutzen möchten.

Optikernetz: Was zeichnet für Sie bzw. Ihr Unternehmen den Verbandstag aus?
Noé: Die Möglichkeit, mit unseren Kunden auf der bereits oben erwähnten Augenhöhe zu kommunizieren. Wir sind ein mittelständiges Familienunternehmen mit knapp 50 Mitarbeitern. Damit bewegen wir uns in etwa auf gleichem Niveau wie unsere augenoptischen Kunden, die sich hier auf dem Verbandstag fortbilden. Auf kaum einer anderen Veranstaltung kommen so viele motivierte und engagierte Kolleginnen und Kollegen zusammen, um sich untereinander auszutauschen. Ein solches Treffen unterstützen wir sehr gerne und steuern so unseren Teil zum Erhalt des Verbandstages bei.

Optikernetz: Vielen Dank für das Interview.



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