Derzeit hält sich hartnäckig das Gerücht, es sei für Betriebe wirtschaftlich vorteilhafter, wenn sie von einer Behörde geschlossen werden als wenn die Schließung in Folge einer eigenen unternehmerischen Entscheidung erfolgt.

In einer Telefonkonferenz der Gesundheitshandwerke am 23. März 2020 hat der Geschäftsführer des Unternehmerverbands Deutsches Handwerk Karl-Sebastian Schulte ausdrücklich klargestellt, dass dies nicht der Fall ist. Eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz erfolgt nur bei einer infektionsschutzrechtlichen Einzelschließung, also wenn ein Betrieb wegen einer Corona-Infektion unter Quarantäne gestellt wird. Es steht daher jedem Unternehmer frei, seinen Betrieb zu schließen, ohne sich in eine – mit Blick auf das Infektionsschutzgesetz – nachteilige Position zu bringen.



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