Lange Zeit herrschte eine große Unsicherheit, ob und ggf. wie Prüfungen und überbetriebliche Ausbildung der Auszubildenden des Augenoptikerhandwerks in NRW vor dem Hintergrund der Coronakrise durchgeführt werden können.

Mit der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in der seit dem 4. Mai 2020 gültigen Fassung, ist es nun – unter Einhaltung entsprechender Regelungen – auch gestattet, die überbetriebliche Ausbildung fortzuführen.

Das Ziel ist, einerseits die seit dem 16. März 2020 ausgefallenen Lehrgänge nachzuholen und die anstehenden Lehrgänge sachgerecht zu schulen. Damit dies geleistet werden kann, muss die Dauer der einzelnen Lehrgänge zeitlich verkürzt werden. Trotz der Kürzung werden sämtliche Schulungsinhalte vermittelt. Allein zusätzlich vorgesehene Übungen entfallen. Der AOV NRW empfiehlt den Auszubildenden, diese Übungen anschließend im Ausbildungsbetrieb vorzunehmen.  Die Ausbildungsbetriebe werden gebeten, ihre Auszubildenden dazu anzuhalten und gegebenenfalls zu unterstützen.

Eine Planungsherausforderung stellen die aktuellen Hygiene- und Abstandsanforderungen dar. Diese erfordern die Gruppen aufzuteilen, sodass nicht wie gewohnt bis zu 32 Auszubildende, sondern maximal 16 Auszubildende gleichzeitig geschult werden können.

Diese Umstände verlangen allen Beteiligten – Ausbildungsbetrieb, ÜBL und besonders den Auszubildenden – einiges ab. Die neue Planung, die zunächst bis zum 31.12.2020 gilt, wird derzeit erstellt. Die Einladungen zu den Lehrgängen werden kurzfristig versandt.

 



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