Der Unternehmerverband Handwerk lud am 6. Mai in die Handwerkskammer Düsseldorf ein, um das 70-jährige Verbandsjubiläum zu feiern. UVH-Präsident Hans-Joachim Hering begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (MdL), ZDH-Präsident Hans-Peter Wollseifer, sowie Vertreter der Landesinnungsverbände in Nordrhein-Westfalen.

Der berufsständische Versicherer Signal Iduna, der den Unternehmerverband Handwerk gemeinsam mit der IKK Classic und der Bürgschaftsbank NRW bei der Durchführung seiner Festveranstaltung unterstützt hat, war durch Vorstandsmitglied Michael Johnigk vertreten. Ute Limberg, Geschäftsführerin des Augenoptikerverbandes NRW, vertrat das Augenoptikerhandwerk. Armin Laschet hielt die Festrede vor rund 110 geladenen Gästen aus Handwerk und Politik und betonte: „Wir müssen uns wieder verstärkt für Werte der Sozialen Marktwirtschaft – Unternehmergeist und gesellschaftliche Verantwortung – einsetzen, wie sie vom Handwerk seit 70 Jahren vorbildlich gelebt werden.“ Weiterhin hob er den Einsatz des Handwerks bei der Ausbildung junger Menschen und der Integration Geflüchteter hervor.

Armin Laschet (MdL), Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, hielt die Festrede zum 70jährigen Bestehen des UVH

Als Dachverband der Landesinnungs- und Fachverbände und Teilorganisation von Handwerk.NRW vertritt der UVH die Arbeitgeber des nordrhein-westfälischen Handwerks. Seit seiner Gründung am 5. Mai 1949, damals noch als „Vereinigung der Handwerkerfachverbände“, macht sich der UVH landesweit für die Belange des Handwerks stark. Im UVH haben sich 31 Landesinnungs- und Fachverbände zusammengeschlossen, die ca. 100.000 Betriebe mit ca. 700.000 Beschäftigten betreuen. Bereits bei seiner Gründung im Mai 1949 bewies der Verband Vorreitercharakter: Eine Bundesrepublik existierte noch nicht, aber das Handwerk krempelte die Ärmel hoch und schaffte es, sich landesweit zu organisieren.

Dem täglichen Einsatz des Verbandes als politische Kraft ist es zu verdanken, dass das Handwerk in seiner Branchenvielfalt in Nordrhein-Westfalen, bundesweit und auch international ein so positives Ansehen genießt und eine Stimme hat, die politisch und wirtschaftlich laut und deutlich auch über die Landesgrenzen wahrgenommen wird.

Der AOV NRW hat seit Jahren mit Thomas Heimbach, seinem Vorsitzenden, eine Stimme im Vorstand.

Ein brandaktuelles Beispiel für die Erfolgsstory des UVH als handwerklicher Interessenvertreter: Nach jahrelangem Hin und Her wird zum 1. August das NRW-Azubi-Ticket eingeführt. Als Pendant zum Studententicket können nun Auszubildende landesweit alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Eine große finanzielle Entlastung für die Auszubildenden: Viele Betriebe geben einen Zuschuss. Damit wird ein weiterer Anreiz für die Ausbildung geschaffen.

 

 



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