Zum 1. Oktober 2021 trat eine aktualisierte Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) in NRW in Kraft. Die erfreulichste Änderung für die Augenoptik und andere medizinische körpernahe Dienstleistungen findet sich in §4 Abs. 2 Nr. 3 CoronaSchVO.

Im Rahmen der Zugangsbeschränkungen (3G-Regelung: geimpft, genesen, getestet.) wurde eine Ausnahme für die Inanspruchnahme medizinischer und pflegerischer Dienstleistungen (entgegen anderer körpernaher Dienstleistungen) in die Corona Schutzverordnung aufgenommen (§ 4 Abs. 2 Nr. 3 CoronaSchVO).

Augenoptische Leistungen zählen zu den medizinischen Leistungen und fallen daher unter diese Ausnahmeregelung. Augenoptiker sind daher nicht weiter verpflichtet, beispielsweise vor einer Refraktion oder Brillenanpassung den 3G-Status ihrer Kunden zu prüfen und bei nicht immunisierten Personen von einem Negativtestnachweis abhängig zu machen.



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