
ZVA Online-Umfrage zeigt durchwachsene Entwicklung in der Augenoptik 2025
Stand 03.03.2026
Gemischte Umsatz- und Stückzahlentwicklung
Vom 19. Januar bis zum 8. Februar 2026 lief die Online-Umfrage „wirtschaftliche Situation 2025, Erwartungen 2026“. Teilgenommen haben 928 Betriebe. Die Rücklaufquote betrug 20 Prozent. Die Ergebnisse sind aussagekräftig für kleinere und mittlere Betriebe ohne große Filialisten.
Die Ergebnisse der ZVA-Online-Umfrage zeigen für das Jahr 2025 eine gemischte wirtschaftliche Entwicklung in der Augenoptik. 45 Prozent der Betriebe berichten von steigenden Umsätzen im Bereich Sehhilfen. 25 Prozent der Betriebe verzeichnen eine Stagnation, während 30 Prozent einen Umsatzrückgang melden. Ähnlich sieht es bei der Entwicklung der Brillenstückzahlen aus.
Zum ersten Mal wurden in der Umfrage die angebotenen Produktbereiche abgefragt – insbesondere vor dem Hintergrund, den Anteil der Betriebe in der Augenoptik, die auch Hörgeräte anbieten, besser einschätzen zu können. Nahezu alle Betriebe (98 Prozent ) bieten Korrektions - und Sonnenbrillen an. Auch Kontaktlinsen gehören mit 93 Prozent bei der großen Mehrheit der Betriebe zum Leistungsangebot. Darüber hinaus bieten rund zwei Drittel der Betriebe Low-Vision-Versorgungen (63 Prozent) an. Weitere Produktbereiche spielen dagegen eine deutlich geringere Rolle: Hörgeräte werden von 11 Prozent der Betriebe angeboten, Uhren und Schmuck von 10 Prozent.
Wenig überraschend, zeigen die Ergebnisse der Umfrage für das Jahr 2025 zu einem großen Anteil gestiegene Kosten. 76 Prozent der Betriebe berichten, dass ihre betrieblichen Kosten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind. Im Detail zeigen sich die stärksten Kostensteigerungen bei den Lohnkosten (85 Prozent) sowie beim Wareneinkauf (84 Prozent).
Die vollständigen Ergebnisse inklusive Grafiken werden im Branchenbericht 2025/26 des ZVA dargestellt.
Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen (ZVA)